Übergang Schule - Beruf

Welche Möglichkeiten der beruflichen Eingliederung gibt es für Schüler*innen mit einem Förderschulabschluss?

1. BvB: Berufsvorbereitende Bildungsmaßnahme

  • Für Schüler*innen, die noch nicht ausbildungsreif sind und noch keine Berufswahl getroffen haben, ist die Berufsvorbereitende Bildungsmaßnahme (BvB) geeignet.
  • Die BvB ist ein einjähriger Lehrgang zur Berufsvorbereitung, in dem die Schüler*innen in verschiedenen Berufsfeldern Erfahrungen sammeln können.
  • Die Schüler*innen können in der BvB den Mittelschulabschluss erhalten.
  • Am Ende der BvB steht als Ziel die Heranführung der Schüler*innen an die Berufsreife und damit an die Ausbildungs- oder Arbeitsreife sowie
  • die Vermittlung der Schüler*innen in eine Berufsausbildung.
  • Die Anmeldung bzw. Förderung erfolgt ausschließlich durch die Agentur für Arbeit.

2. BVJ: Berufsvorbereitungsjahr

  • Das Berufsvorbereitungsjahr (BVJ) besuchen Schüler*innen ohne Ausbildungsplatz mit festem Berufswunsch, die sich auf die Ausbildung gezielt vorbereiten möchten.
  • Das BVJ ist ein Vollzeit-Berufsschuljahr mit praktischen Anteilen, die Anmeldung erfolgt direkt bei der Berufsschule.
  • Die Schüler*innen können mit erfolgreichem Abschluss des BVJ den Mittelschulabschluss erhalten und haben die dreijährige Berufsschulpflicht erfüllt.
  • Für unsere Schulabgänger*innen wird der Besuch der Adolf-Kolping-Berufsschule, die sonderpädagogische Förderung und Begleitung bietet, dringend empfohlen.

3. Berufsausbildung auf dem ersten Arbeitsmarkt

  • Eine Berufsausbildung direkt nach der Schule kommt für berufswahl- und ausbildungsreife Schüler*innen in Frage.
  • Die Ausbildung ist in der Regel und im Rahmen des dualen Systems an den Besuch der Berufsschule gebunden. Die Bewerbung erfolgt direkt beim Betrieb.
  • Für unsere Schulabgänger*innen wird der Besuch der Adolf-Kolping-Berufsschule, die sonderpädagogische Förderung und Begleitung bietet, dringend empfohlen.

4. Außerbetriebliche Berufsausbildung

  • Die Ausbildung, z.B. im Berufsbildungswerk, ist für berufs- und ausbildungsreife Schüler*innen mit besonderem Förderbedarf konzipiert.
  • Die Anmeldung bzw. Förderung erfolgt ausschließlich durch die Agentur für Arbeit.

5. Arbeitsqualifizierungsjahr (AQJ)

  • Dies ist für Schüler*innen ohne Ausbildungsreife und berufliche Orientierung.
  • Ziel ist eine berufliche Orientierung und vorberufliche Qualifizierung.

6.  Vorberufliche Förderprogramme (berufsbezogene Jugendhilfe)

  • Für Schüler*innen mit einem hohen Förderbedarf in der emotionalen-sozialen Entwicklung
  • Erwerb von Basisqualifikationen am Arbeitsplatz
  • Soziales Kompetenztraining
  • Praktika in außerbetrieblichen Einrichtungen oder auf dem freien Arbeitsmarkt

 

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